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Hans
Christian Saylors
Sonne statt Regen
Installation
Ausstellung: 05.11. – 26.11.08
Hans-Christian Saylors entwickelt entlang des Ausstellungstitels Sonne
statt Regen, verschiedene Positionen zum Alltag. In Materialvielfalt
und Gattung unbegrenzt werden sämtliche Zustände thematisch
visualisiert, doch sein Realismus ist vielmehr eine ironisierender,
metaphysischer, illustrierender Beitrag zum Tagesgeschehen. Relationen,
Assoziationen – gewürfelt treten neue Erscheinungen auf.
Dabei dient dem Künstler die Sprache, das deutsche Vokabular, um
die Zustände in verschiedenen Sinnzusammenhängen auszurichten.
Verschroben durch die Welt schlängelt sich Präsentation durch
alle drei Etagen der Galerie Oel-Früh. Neben zahlreichen Objekten
und Malereien, wird Saylors am Eröffnungsabend auch ein Konzert
geben. Österreich-Ungern nennt sich die Band. Der Graoßstattpop
des dritten Jahrtausends. Ein gewaltiges Schlagzeug und der knurrende
Bass bilden das Fundament auf dem Gitarrist und Sänger eine akustisches
Pressluftballett bauen. Die verwinkelte Sauerkrautprosa eines Exilamerikaners
treffen auf gläserne Akzente einer unbekannten Welt...
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Hans-Christian
Saylors:
„Ich male ein Bild.
Verkehrte Welt.
Es ist, verehrte Welt, verkehrte Welt.
Da gibt es Fresko auf die Faust.
Da gibt es ein Amerika,
dem nach und nach die Luft entweicht
und ein verklemmtes Cocktailglas,
das unentwegt um Hilfe schreit.
Ich weiß wie immer einen Ausweg.
Anders als sonst in Menschenköpfen“
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